Mama, kann man Luft essen?

Fragte mich neulich meine Große so gegen 3 Uhr in der Nacht ^^. Früher kam das große Mädchen nachts relativ regelmäßig zu uns ins Bett gekrochen. Wir haben es stets genossen und hatten auch nie etwas dagegen, zumindest ab dem Tag, als wir keine Füße oder Beine mehr im Gesicht hatten und das Kind quasi immer quer im Bett lag. Ich denke, dass kennt jeder der Kinder hat ;). Seit der Geburt des Babymädchens schläft unsere Große jedoch ganz brav in ihrem Bett, bis auf ein paar Ausnahmen, und die sehen dann so aus.

Das Mädchen wird wach und anstatt einfach zu uns ins Schlafzimmer zu kommen, wie sie es in der Vergangenheit immer getan hat, ruft sie in einer unerträglichen Lautstärke nach Mama und bewegt sich keinen Zentimeter aus dem Bett.

Mama (Pause), Maama (Pause), Maaama (Pause), Maaaaaaaaaaaaaamaimage2

Bei uns im Schlafzimmer spielt sich dann folgendes ab: Beide Elternteile schlafen tief und fest. Der Papa wird meistens (vor mir) von dem Gebrüll aus dem Kinderzimmer wach, ABER anstatt aufzustehen und das Mädchen zu beruhigen oder den kleinen Brüllsack zu uns zu holen, teilt er mir erst mal freundlich mit, dass die Große nach MIR brüllt, äääh ruft meinte ich. Hm, denke ich mir, danke fürs wecken, aber was soll ich mit dieser Information jetzt anfangen? Ach ja, da fällt es mir wie Schuppen von den Augen, ICH bin ja die Mama, also muss ICH ja auch aufstehen und das Kind beruhigen, oder zu uns holen. (hätte ich ja auch mal von alleine drauf kommen können ;)). Danke an meinen liebsten Ehegatten, dass er mich stets weckt, wenn die Kinder nach mir rufen. Ohne meinen Mann, würde ich das Gebrüll wahrscheinlich verschlafen :D.

Dabei hoffe ich doch immer sooooooo sehr das der Papa einfach aufsteht, das Mädchen holt und leise wieder zurück kommt und ich von dem ganzem TamTam nichts mitbekomme. Pustekuchen, selbst wenn der Papa aufsteht, verlangt das Mädchen tatsächlich nach mir und wehe ich komme nicht rüber, da wird es dann richtig laut und die Rufe nach Mama enden in Gebrüll, kombiniert mit Schluchzen und dicken Tränen. Ok, ob nun wegen einem Kind Nachts aufstehen, oder wegen beiden Mädchen, macht ja irgendwie keinen Unterschied (nur die Augenringe sind am Morgen danach dunkler als sonst ^^). Also hole ich schließlich das Mädchen samt Decke, Kissen und ALLEN dazugehörigen Kuscheltieren! Ja, ALLE und wehe ich vergesse eins, dann muss ich zurück, da das Mädchen sonst keine Ruhe findet und nicht einschlafen kann.

Liegt das Kind dann in unserer goldenen Mitte,umzingelt von ihren Plüschfreunden, und wir großes Glück haben, dann schläft es auch gleich weiter. (Natürlich checkt es vorher nochmal, ob die Mama auch wirklich alle Utensilien aus ihrem Bett mit ins Elternbett gebracht hat).

Sollten dem großen Mädchen nicht gleich die Augen zufallen dann überlegt es sich spontan uns noch etwas wichtiges mitzuteilen, oder Wieso? Weshalb? Warum? mit uns zu spielen. Auf die Frage, ob man Luft essen kann bekam sie nur die eine Antwort von mir: “Mach deine Augen zu und schlaf weiter”! Gute Nacht!

Habt es fein!

Eure Dani

Böse Mama!

Ja, ja, wenn es nicht immer nach dem kleinen Kopf des großen Mädchens geht, dann fliegen auch mal die Fetzen…, oder Türen. Mama ich will dies, Mama ich will das, Mama räum mein Zimmer auf (Hallo?), Mama ich will was essen. Ich höre ganz oft nur noch ich will, ich will, ich will. Das kleine Zauberwort verirrt sich leider nur sehr selten im Mund meiner Großen und wird nur dann verwendet, wenn die Mama freundlich darauf hinweist das irgendwas fehlt. Und wird ein “Wunsch” mal nicht erfüllt, oder von den kleinen süßen braunen Rehaugen abgelesen, dann bin ich auch mal die “böse Mama” und nicht mehr ihre Freundin wie sie immer zu sagen pflegt.

Manchmal fragt man sich warum Kinder so sind wie sie sind. Verwöhnt man die Kleinen zu sehr (zugegeben, dass machen wir aber auch sehr gerne ;)), oder gehört dieses Benehmen zum natürlichen Entwicklungsprozess dazu?! Grundsätzlich können wir uns ja nicht beschweren. Das große Mädchen ist im Großen und Ganzen ne ganz Liebe :D. Verkuschelt, verrückt und eigentlich vollkommen, aber diese “Aussetzer”, wegen nix und wieder nix, sind schon kurios und stellen uns Eltern manchmal vor ein Rätsel.

Zum Beispiel wollte das große Mädchen neulich Morgen einen Kaugummi. Gleich nach dem Zähne putzen versteht sich und dann auch noch so ein süßes Ding, was nach 3 min auch noch den Geschmack verliert. Natürlich haben wir das verneint und sind mit unserem das macht die Zähne kaputt Gefasel auf taube Ohren gestoßen, denn plötzlich wollte das Mädchen auch nicht mehr in den Kindergarten, hat Rotz und Wasser geheult, sich auf den Boden gelegt (wegen einem KAUGUMMI) und sich anschließend in ihrem Zimmer verkrochen. Puh, ein schöner Start in den Tag sieht anders aus, aber wir versuchen cool zu bleiben und den Wahnsinn mit Humor zu nehmen.

Oder Abends im Bett. Da wird eben noch 100x die Mama gerufen. Ich will was trinken (hat vor 5 min erst ein halbes Glas geleert), ich finde mein Plüschtier nicht (sie liegt drauf), mein Kissen ist weg (hat es mit Absicht hinter das Bett gesteckt, wo ich ohne großes Tamtam natürlich nicht hinkomme, da ich erst das Bett verrücken müsste), oder sie überlegt sich kurz vor 21 Uhr doch noch mal ihr großes Geschäft zu erledigen. Und dann immer dieses “Mama was macht ihr gerade in der Stube?” oder “Esst ihr etwa was Süßes”? NEIN, wie kommt sie denn dadrauf, nach dem Abendbrot gibt es doch nichts mehr Süßes :D. Und nach 100x von der Couch aufstehen und ins Kinderzimmer rennen, ist man selber schon total genervt und müde und möchte sich am liebsten gleich mit ins Bett legen und schlafen. Diverse Filme und Serien müssen so permanent unterbrochen werden und man kann sich schon gar nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren, weil man genau weiß, dass das Kind gleich wieder ruft. Theoretisch kann man sich nach dem zu Bett bringen des großen Mädchens direkt vor der Kinderzimmertür platzieren, da man ja eh aller 2 min gerufen wird. Ach ja, und wehe man kommt nicht wenn man gerufen wird, denn das Kind ist sehr ausdauernd wenn es darum geht, dass es Mama und Papa unbedingt noch etwas sehr wichtiges! sagen will. Sonst wird nämlich, was auch sonst, GEHEULT. Ja, das können Kinder sehr gut um ihren Willen durchzusetzen. Aber irgendwie lieben wir die kleinen Nervensägen doch über alles und früher, oder später können wir (hoffentlich) drüber lachen :D.

So, das wars für heute. Habt es fein!

Eure Dani

Geschwisterliebe

Hach, ich bin so verliebt in meine zwei Mädels. Seit ein paar Tagen überschüttet das große Mädchen das Babymädchen mit Liebeserklärungen, knuddelt und kusselt sie ganz viel. Vorausgesetzt das Babymädchen hat keine feuchten Hände vom “ich stecke meine ganze Faust in den Mund”, oder volle Windeln. Weil das findet die große Schwester alles andere als schön, denn stinkende und sabbernde Babys sind nicht so ihr Ding :D. Nichts desto trotz liebt sie ihren kleinen Igel von Tag zu Tag mehr und es ist einfach schön anzusehen, wie liebevoll sie mit ihr umgeht und in alle ihre Aktivitäten mit integriert. Ich sag mal so, solange das Babymädchen nur sinnlos rumliegt, ein paar witzige Geräusche von sich gibt und sich nicht wehren kann, wäre sie auch meine liebste Schwester auf der ganzen Welt ;). Aber wenn wir dann aktiv werden und die mühevoll aufgebauten Prinzessinnen Schlösser der großen Schwester einreißen, dann bin ich gespannt, ob es immer noch ihre Lieblingsschwester ist, oder die Kleine vielleicht einfach vor die Tür gesetzt wird ^^. Es bleibt spannend!

Bis bald, eure Dani!

Krümel & Co

Mit Kindern im Haus kommt es unweigerlich auch zu einem erhöhten Krümelrisiko und ich HASSE Krümel. Als Ordnungsfanatiker muss man erst einmal lernen damit umzugehen, um nicht bei jedem Krümel was auf den Boden fällt den Staubsauger rauszuholen.

Zudem fällt bei uns mindestens einmal am Tag ein Becher voll mit Wasser, Tee oder Milch um. Ausnahmslos jeden Tag! Keine Ahnung wo das Kind seine Augen hat, aber ich glaube nicht vorne, denn so blind kann man gar nicht sein, dass man den vollen Becher vor seiner Nase nicht sieht. Antwort vom Kind:” Ups, war keine Absicht und ist doch nicht so schlimm”. DOCH ist es und du mein liebes Kind musst die Sauerei ja auch nicht wegmachen und das es tatsächlich keine Absicht ist, jeden Tag einen Becher umzuwerfen, daran zweifle ich langsam. Wahrscheinlich stellt das Kind unsere Geduld auf die Probe und guckt wie lange wir dieses Spiel noch mitspielen.

Und dann sind da noch diese Knetkrümel, die sich so herrlich auf dem Teppich festtreten und Schnipsel von zerschnittenen Zeitschriften, Blättern und anderen Dingen, denn unser Kind schneidet wahnsinnig gerne “aus” und knetet was das Zeug hält. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, aber wenns ans aufräumen geht, dann geht es ihr plötzlich gar nicht gut, oder sie ist viel zu schwach zum aufräumen. Zusätzlich werfen wir uns natürlich noch auf den Boden um das ganze noch etwas theatralisch aussehen zu lassen. Sollte ich auch mal probieren, nachdem ich für die ganze Familie gekocht habe und die Küche wieder auf Vordermann gebracht werden muss ;).

Da kann meine Familie wirklich von Glück reden, dass ich so ein Saubermann bin und am Ende die Mama das Chaos beseitigt, denn sonst würde ich täglich in Ohnmacht fallen, wenn ich vor lauter Spielzeug nicht mehr ins Kinderzimmer komme, oder mich die dreckigen Teller in der Küche anlachen.

Naja, ein bisschen entspannter bin ich seit der Geburt unserer Tochter schon geworden, aber dennoch ist Unordnung ein Fremdwort für mich. So fremd, das ich früher die Kinderzimmer meiner Freundinnen aufgeräumt habe :D.

So, dass wars erst mal für heute. Bis bald ihr Lieben!

Eure Dani

 

Freizeit

Was ist das eigentlich? Brauch ich das?

Nun, mit 2 Kindern halten sich Freizeitaktivitäten in Grenzen und die Abende, oder Tage im Jahr, die man mal für sich und/oder seinen Partner hat kann man an zwei Händen abzählen (vielleicht auch ein bisschen mehr), ABER mich stört das ganz und gar nicht. Schließlich haben wir uns dafür entschieden Kinder in diese verrückte Welt zu setzen und für sie zu sorgen, bis…ja bis wann eigentlich ;)?!

Meine Familie ist mein Ein und Alles. Ich liebe sie bis zum Mond und wieder zurück und ich verbringe wahnsinnig gerne und viel Zeit mit ihnen und daheim, umgeben von meinen Liebsten, fühle ich mich einfach Pudelwohl.

Natürlich ist das Leben mit Kindern kein Ponyhof und sie können einem auch gehörig auf die Nerven gehen :D, aber das gehört dazu und mit der Zeit lernt man auch damit umzugehen.

Prinzipiell können wir uns aber glaube ich nicht beschweren, denn ich bin die Ruhe in Person (“Wusa”) und das wiederum überträgt sich m.E. auch auf die Kids (manchmal).

Dennoch braucht man ab und an mal Zeit für sich, für seine Freunde und natürlich für seinen Partner, denn die Zweisamkeit bleibt oftmals auf der Strecke. Und so ist die Mama gestern mal wieder mit lieben Freunden ausgegangen (Ja, leider ohne meinen Mann, denn der war aufgrund einer bösen Erkältung verhindert :()und hat Konzertluft geschnuppert. Naja, kein richtiges Konzert, aber sowas ähnliches ;). Auf jeden Fall haben wir gesungen, getanzt und gelacht und es fühlte sich gut an, bis mich eine Nachricht von meinem Mann erreichte, dass er nun ins Bett geht und ich an unser Igelbaby denken soll ^^. Da wollte auch ich plötzlich ganz schnell nach hause um für das Babymädchen da zu sein, wenn es wach wird. Und es ist immer wieder ein tolles Gefühl zu wissen, wenn man heim kommt, warten drei wunderbare Menschen auf einen. Und deshalb verbringe ich meine Freizeit am liebsten mit meiner Familie!

Elternfreuden

Ja, wir sind im August letzten Jahres noch einmal Eltern eines kleinen “Igelmädchens” geworden.

Den Spitznamen hat mein Göttergatte unserem Baby verliehen, da ihre drei Haare abstehen wie bei einem kleinen Igel ^^.

Und nun meistern wir den Alltag mit zwei Mädchen und genießen unser Familienglück in vollen Zügen. Vor allem der Papa. Welcher Mann kann von sich schon behaupten, dass er 3 Weiber daheim hat.

LundM

So ein Baby ist schon was feines. Volle Windeln, vollgesabberte Kleidung, schlaflose Nächte (obwohl, da können wir uns nicht wirklich beschweren), schmusen, kusseln, knuddeln & den Igel aufwachsen sehen. Hach ja, man vergisst viel zu schnell wie schön das alles ist und doch freut man sich auch auf die Zeit, wo die lieben Kleinen selbstständig werden. So mit alleine anziehen, auf den Topf gehen, alleine essen, trinken, schlafen usw. Ok, das dauert alles noch ein bisschen, aber als zweifach Mama weiß man ja nun, dass jede Phase irgendwann mal endet und das Blatt sich stets zum Guten wendet und eine neue Phase kommt ;).

Und dann ist da noch dieses kleine Schwester große Schwester Ding. Unser Knubbi (fragt mich nicht wie wir, auf diesen Spitznamen gekommen sind), ist mit ihren 4 Jahren eine tolle große Schwester und liebt die Kleine über alles, ABER fordert unsere volle Aufmerksamkeit und dreht seit der Geburt des Igels gerne und oft mal am Rad. Zur Freude der Eltern…NICHT, denn fragen wir uns manchmal wo unser Mädchen ihre Energie hernimmt und vor allem, wo sie ihre Ohren gelassen hat. Mama an Knubbi, hörst du mich??? Böse kann man ihr jedoch meistens gar nicht sein, da man es ein Stück weit auch verstehen kann. Vier Jahre war sie unsere Prinzessin auf der Erbse und (fast) alles drehte sich nur um sie und auf einmal ist dieses kleine, stinkende, laute und sabbernde Ding da und die Eltern benehmen sich so komisch und sprechen ganz merkwürdig. Da wurden wir auch mal gefragt, wann der Igel wieder geht bzw. wie lange sie noch bei uns wohnt :D. Mittlerweile hat unsere Große jedoch verstanden, dass sie bis auf unbestimmte Zeit eine Mitbewohnerin haben wird. Und dazu noch eine ganz bezaubernde.

Unsere 2 Mädchen sind wirklich ganz entzückend und das Babymädchen die Ruhe selbst. Wenn sie nicht gerade hungrig ist, oder schlafen möchte, dann wird ein Dauergrinsen aufgesetzt und rumgegluckst was das Zeug hält. Wir hoffen mal, dass sie so eine Frohnatur bleibt. Bei den Eltern, würde es mich nicht wundern ;).

Bis bald ihr Lieben und Danke fürs lesen!

Eure Dani