6 Monate Doppelmama

Was soll ich sagen, nun ist schon wieder ein halbes Jahr rum und der kleine Hosenscheißer voll in unser Familienleben integriert. Und, ich kann mir ein Leben ohne meine 3 Liebsten nicht mehr vorstellen.

Ok, die anstrengenden Zeiten (trotzen, trocken werden, Schnullientwöhnung etc.) werden noch früh genug kommen, aber bis dahin atme ich noch ganz viel Babyduft ein und knuddel das Igelbaby täglich mehrmals ganz doll, bis es irgendwann die Nase voll hat ;).

Zudem finde ich es auch sehr faszinierend wie unterschiedlich die Mädchen zum Teil sind, obwohl man ja instinktiv fast alles genauso macht wie beim ersten Kind.

Wir gehören ja nun auch schon zu den Mittagsbrei Essern und der erste Zahn ist unterwegs. (Da kann das erste Steak bald serviert werden ;)). Selbstverständlich koche ich selber. Ok, so selbstverständlich ist das gar nicht, denn die Große hat damals ausschließlich Gläschen bekommen. Praktischer ging es gar nicht. Großbestellung bei Amazon getätigt und immer ein Gläschen griffbereit. Was habe ich die Mamas damals belächelt, die den Brei für ihre lieben Kleinen selbstgemacht haben. Nun ja, jetzt bin ich selbst eine von denen die Pastinake, Möhre und Co zu Brei püriert ;).  Aber während die Große immer ganz brav in ihrem Stuhl gesessen und (ohne zu kleckern) ordentlich gegessen hat, wurschtelt die Kleine was zusammen, so dass der Brei überall klebt wo er nicht kleben soll. Auch an mir! Breigesicht natürlich inklusive.

Und das Babymädchen hat ja vom ersten Tag an gelacht. Also nicht dieses bewusste Lächeln im Sinne von: He Mama, ich bin total zufrieden und fühle mich hier sau wohl, sondern dieses Engelslächeln. Sagt man das so? Also wenn die Kleinen schlafen und dabei lächeln. Gott war das süß und sie hat es wirklich ununterbrochen gemacht, so dass ich mich kaum satt sehen konnte und sie permanent beim schlafen beobachtet habe. Und dieses bewusste Lächeln kam auch relativ zeitig. Ich glaube in der 3. Woche oder so. Und was soll ich sagen, sie lacht mittlerweile fast den ganzen Tag (ich hoffe es ist alles in Ordnung mit ihr ;)). Nein, mal im Ernst, wenn sie nicht gerade die Hosen voll hat, müde ist, oder Hunger hat, dann ist sie das freundlichste Baby was ich kenne. In der Familie ist es die, die immer lacht…:D.

Ja, sie ist wirklich mega entspannt. Eine liebe Freundin von mir ist auch ganz vernarrt in unser Baby und genießt regelrecht die Anwesenheit des Babymädchens und die Ruhe, die die Kleine ausstrahlt. Auch kann man sie in ihr Laufgitter legen, ohne aller paar Minuten nachschauen zu müssen was sie macht und sie beschäftigt sich wirklich prima alleine. Eigentlich von Anfang an. Wahrscheinlich liegt das dadran, dass die Zweitgeborenen nicht ganz so viel Aufmerksamkeit bekommen wie die Erstgeborenen und einfach ihr Ding machen :D. Ok, es gibt hin und wieder mal ein paar Situationen, da verdreht das Igelbaby ihren Kopf so sehr, um mich nicht aus den Augen zu verlieren und dann wird tatsächlich auch mal geschimpft wenn sie mich nicht mehr sieht, aber dann nehme ich sie einfach mit in den Raum wo ich mich gerade befinde und dann ist die Welt auch wieder in Ordnung.

In Sachen lachen und entspannt sein unterscheiden sich die Girls übrigens jedoch nicht. Da sind sie sich sehr ähnlich! Liegt wahrscheinlich an dem durchgeknallten Vater und der entspannten Mutti :D.

Aber schreien kann das Babymädchen (wenn es denn mal schreit ;)). Einmal vor Freude und seit neustem wenn ihr etwas nicht passt. Ich sag euch, da fallen einem die Ohren ab. Das kenne ich vom großen Mädchen wiederum überhaupt nicht.

Ansonsten schläft sie tagsüber nicht ganz so gut wie ihre Schwester. Ich sag mal so, 2 kleine Nickerchen reichen aus und Mittags, dem 2. Nickerchen,  sind wir nach ner halben Stunde auch wieder präsent und wollen viel lieber mit Mama Spaß machen, als im Bett rum zu liegen. Wer braucht schon Mittagsschlaf. Die große Schwester macht schließlich auch keinen mehr. Man könnte ja was verpassen. Und Nachmittags, wenn wir die Große aus der Kita abgeholt haben, geht gar nichts mehr. Da hat das Babymädchen nur noch Augen für ihre Schwester <3 und an Schlaf ist da nicht mehr zu denken. Wenn ich überlege wie oft und wie lange meine Große geschlafen hat. Da dachte ich abends manchmal die schläft nicht mehr ein, weil sie den halben Tag verpennt hat, aber unter 16h pro Tag (inkl. Nacht) ging bei ihr nichts.

Da sieht man eben, dass Jede so ihre Eigenarten hat und das macht sie wiederum zu etwas ganz besonderem. Nämlich zu meinen 2 Mädchen, auf die ich verdammt stolz bin!

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So, ich mach mal Schluss. Könnte noch mehr schreiben, aber dann wird der Text zu lang, oder ein Buch draus ;).

Bis bald ihr Lieben!

Eure Dani

 

 

 

Kindermund tut Wahrheit kund!

Da fahren meine zwei Weiber und ich einmal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (der Abwechslung wegen ;)) und ich habe das Gefühl meine Große betritt unerforschtes Neuland. Alles und jeder wird analysiert, genausten beobachtet und leider auch lautstark ausgesprochen was Fräulein denkt. Von “Mama, die hat ja gar keine Hose an” (es handelte sich hierbei um eine alte Dame mit Rock und körperfarbenen Strumpfhosen), bis hin zu “Was hat der denn für eine hässliche Mütze auf” und “Guck mal Mama, der Mann ist ja total dick”.

Natürlich immer schön mit dem Finger drauf zeigen, damit die anderen auch gleich wissen wer gemeint ist und nicht jeder an sich runter schauen muss, ob Mann oder Frau tatsächlich eine Hose anhat, oder der Bierbauch unter der doch zu kurzen Jacke vorblitzt.

Gott sei Dank hat keiner der besagten Personen bemerkt, wie ehrlich meine Tochter war. Puh…!

Ich habe ihr natürlich erst einmal erklären müssen, dass man in der Öffentlich nicht immer ausspricht was man denkt und das sie derartige Gedanken lieber für sich behalten, oder mir ins Ohr flüstern soll. Bevor ich ihr DAS gesagt habe, habe ich erst mal herzlich gelacht :D, weil sie zum einen irgendwie Recht hatte (Sorry ihr Leute da draußen) und zum anderen liebe ich ihren kleinen Kindermund so sehr ^^.

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Aber nicht nur Fremde werden auf ihren abstrusen Kleidungsstil oder ihre dicken Bäuche hingewiesen, auch die Mama oder der Papa bekommen mal eine vor den Latz geknallt und werden auf ihr nicht immer vollkommenes Äußeres nett hingewiesen. Die Schmeicheleien überwiegen natürlich, aber ich glaube das hängt meistens mit irgendwelchen Belohnungen zusammen, also weil sie glaubt, wenn sie besonders nett zu uns ist, noch ne Runde fernsehen, oder etwas länger aufbleiben darf. UND meistens klappt es auch noch…verdammt!

In diesem Sinne, die Wahrheit bedarf manchmal nicht vieler Worte ;).

Eure Dani

 

Abschied nehmen

Ich habe gekündigt!

Ja, dass ist das, was ich euch noch erzählen wollte. Mehr als 10 Jahre war ich nun bei einer der führenden Onlinedruckereien in Europa tätig und durfte miterleben wie ein junges Unternehmen förmlich aus dem Boden sprießte und von Jahr zu Jahr erfolgreicher wurde.

Angefangen hat alles nach meiner Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin im Jahr 2004. Nach mehreren Bewerbungen und auch Vorstellungsgesprächen, bin ich damals auf print24 gestoßen. Beworben hatte ich mich auf eine Stelle in der Druckvorstufe und angeboten wurde mir eine Stelle im Kundenservice. Ok dachte ich mir. Das ist zwar nicht das was du wolltest, aber um erst mal ins Berufsleben einzusteigen und um ein paar Erfahrungen zu sammeln, ist diese Stelle wahrscheinlich ein gutes Sprungbrett. Und so war es auch. Ich (damals jung und unerfahren ;)) habe natürlich zugesagt und mit einer weiteren Kollegin den Kundenservice gerockt. Mittlerweile ist das Team natürlich enorm gewachsen. Zudem habe ich hier die weltbesten Kollegen kennengelernt und so ging ich natürlich gerne auf Arbeit.

Nun ja, was soll ich sagen, die Firma wuchs rasend schnell und unser kleines beschauliches Büro in der schönen Altstadt Meißen wurde langsam zu klein und so sind wir mit Sack und Pack in die Räumlichkeiten unserer Produktionsstätte nach Radebeul gezogen. Auch machten wir uns langsam auf dem internationalen Markt breit und arbeiten auch hier bis heute sehr erfolgreich.

Angefangen als “kleiner” Callcenter Agent wurde mir nach ca. 1 Jahr angeboten das komplette Serviceteam zu leiten. Das war eine große Herausforderung für mich, aber der Job machte mir viel Spaß und ich glaube, ich habe ihn ganz gut gemeistert ;).

Zwischenzeitlich habe ich hier auch noch meine große Liebe kennengelernt und so war der Arbeitsalltag perfekt <3.

Doch ich wollte mehr bzw. ein anderes Aufgabenfeld und so habe ich meinen Abteilungsleiterposten an den Nagel gehangen und bin in die Qualitätssicherung/ Reklamationsbearbeitung gerutscht. Ich sage euch, dass war kein Zuckerschlecken, ABER eine noch größere Herausforderung als vorher und so habe ich peu a peu mein Team aufgebaut und war auch hier bis zuletzt als Teamleiter tätig.

Wer aufsteigen bzw. sich beruflich weiterentwickeln möchte, ist hier genau richtig, denn Unitedprint (die Mutter aller Firmen) bietet genau das und fördert seine Mitarbeiter in vielen Bereichen. Sprachkurse, Auslandsreisen, Führungskräftecoaching etc. Zudem haben wir eine hauseigene Physiotherapie, ein Fitnessstudio und ein Freizeit Lounge. Ja, ja, was das leibliche Wohl angeht, kann sich hier keiner beklagen!

Und warum gehe ich dann eigentlich?

Gute Frage, aber ich möchte gerne noch mehr Zeit für meine Familie haben und noch flexibler sein und genau das kann mir mein liebster Ehegatte in seiner eigenen Firma robhost bieten.  Also wage ich nach Ablauf meiner Elternzeit den Sprung in das Familienunternehmen.

Hier mal ganz kurz zusammengefasst, was die RobHost GmbH macht: “Die RobHost GmbH ist spezialisiert auf managed Hosting “made in Germany” und bietet Serverlösungen für verschiedenste Anforderungen an. Individueller Support ist eine unserer Stärken.”

Und was soll ich da mit meiner gestalterischen Fähigkeiten machen ^^?

Ich werde mich dann um seine lieben Mitarbeiter kümmern, Kundendaten pflegen und diverse andere Verwaltertätigkeiten ausüben. Und ich freue mich schon wahnsinnig auf meine neue Aufgaben, auf das Team und meine neu gewonnenen Freiheiten.

Nichts desto trotz habe ich wahnsinnig viel bei Unitedprint gelernt und möchte diese Zeit auf keinen Fall missen! Tolle Kollegen, lehrreiche & interessante Branche und ein außergewöhnlich zielstrebiger Geschäftsführer, der dem Markt zeigt wo der Hase lang läuft ;). Wer ihn kennt, weiß wovon ich rede. In diesem Sinne, auch ein dickes Dankeschön an meinen großen Chef Herr Lerchl! Danke, dass ich Teil ihres Unternehmens sein durfte!

So, dass wars erst mal von mir!

Bis bald, eure Dani

 

Früher war ja alles anders!

Ihr kennt das bestimmt auch. Schlaue Ratschläge der eigenen Eltern, oder sogar Großeltern, in Bezug auf die Kindererziehung. Früher war ja alles anders! Ok, ich gebe zu, Früher war tatsächlich einiges anders, aber in unserer Familie halten sich schlaue Ratschläge Gott sei Dank in Grenzen. Aber ab und an lassen die Eltern mal einen gucken ;).img_8095.jpeg

Punkt 1: Nahrungszufuhr

“Und, kannst du noch stillen?” Wurde ich 2 Monate nach der Geburt unseres Babymädchens gefragt. “Na klar, ich stille voll!” “WAS? Da kannst du aber von Glück reden. Das können ja nur die wenigsten.” Hm, warte…NÖ, dass können die meistens (zumindest die, die ich kenne) und was man so liest und überhaupt.

Liebe Eltern, wir leben ja im 21. Jahrhundert, da wird einem nicht mehr “vorgeschrieben” wann man seinen Nachwuchs zu stillen hat. Früher war es tatsächlich so, dass man bereits im Krankenhaus gesagt bekommen hat, aller wie viel Stunden man seinen Nachwuchs stillen soll/darf (zumindest hat mir das meine Mama und Schwiegermama zugetragen).Da wurde das Baby ja auch nur zum stillen ans Bettchen der Mama gebracht und ansonsten lag es den ganzen Tag auf der Neugeborenenstation ohne mit der Mama kuscheln zu dürfen. Wie schrecklich. Stellt euch mal vor, euch wird der Nachwuchs gleich nach der oh doch so anstrengenden, kräftezehrenden und schmerzhaften Geburt weggenommen. Kurze Vorstellung vielleicht noch, ein Begrüßungsküsschen und zack, verschwindet die Hebamme mit deinem Huschel. Hallo? Das ist MEINE, dass habe ich gerade da unten rausgepresst, bring das wieder zurück! So, oder so ähnlich müssen sich doch unsere Eltern gefühlt haben. Gut, dass sich in der Hinsicht einiges geändert hat!

Stillen nach Bedarf heißt ja heute das Zauberwort und nein, Muttermilch macht nicht dick…also vorübergehend vielleicht schon ein bisschen ;), aber das ist auch gut so. Ein Baby ohne Knuddelkeulen und Pausbäckchen ist doch kein richtiges Baby. Richtig was zum anpacken, reinkneifen und knuddeln braucht man als Mami. Ja, den Hals sucht man auch vergeblich, zumindest bei unserem Igelbaby ^^. Und stillen ist so was tolles. Ich vermisse es jetzt schon wenn ich nur dran denke, dass auch mein Baby irgendwann mal groß wird. Die Betonung liegt auf irgendwann, denn es soll noch gaaaaanz lange mein kleines, stillendes Igelbaby bleiben ^^.

Punkt 2: Tragen

Ja, ja, da brüllt das Baby mal und schon wird es hochgenommen und durch die Gegend getragen. Und ja, ich finde das ist auch gut so! Tragling hin oder her, ich genieße das unheimlich und mein Igelbaby umso mehr! Mal ganz ehrlich, wie lange haben wir diese einzigartige Nähe zu unseren Kindern, wo sie sich noch nicht wehren können, von Mama oder Papa abgeknutscht, getragen und geknuddelt zu werden :D.

Merke das ja bei meiner Großen, die mittlerweile schon 4 Jahre ist, dass nur noch geknuddelt wird wenn sie in Knuddellaune ist. Mama ist das leider jeden Tag und so muss ich das Kind manchmal festbinden, damit es sich nicht von mir losreißen kann ;). Nein, Spaß bei Seite. Das große Mädchen kommt auch noch ganz oft von alleine zum kuscheln und das genieße ich dann natürlich unheimlich.

Um noch mal aufs tragen zurück zu kommen, Sätze wie: “Du verwöhnst das Kind” oder “Lass es doch mal schreien” kann ich leider nicht hören, denn ein Baby kann man in meinen Augen nicht verwöhnen. Das schreit einfach nur nach Liebe und Geborgenheit und die bekommt es natürlich! Schreien lassen geht gar nicht und so würde ich das Babymädchen bis ans Ende der Welt tragen wenn es sein muss <3!

Wenn ich überlege, wie lange ich meine Große getragen habe. Geschadet hat es ihr auf keinen Fall und ja, sie läuft heute ohne zu murren von ganz alleine. Unglaublich!

So, dass wars erst mal für heute. Habe dann noch nen wichtigen Termin, der mein Leben mehr oder minder positiv verändert ;). Mehr dazu die Tage mal.

Habt es fein!

Eure Dani

Mama, kann man Luft essen?

Fragte mich neulich meine Große so gegen 3 Uhr in der Nacht ^^. Früher kam das große Mädchen nachts relativ regelmäßig zu uns ins Bett gekrochen. Wir haben es stets genossen und hatten auch nie etwas dagegen, zumindest ab dem Tag, als wir keine Füße oder Beine mehr im Gesicht hatten und das Kind quasi immer quer im Bett lag. Ich denke, dass kennt jeder der Kinder hat ;). Seit der Geburt des Babymädchens schläft unsere Große jedoch ganz brav in ihrem Bett, bis auf ein paar Ausnahmen, und die sehen dann so aus.

Das Mädchen wird wach und anstatt einfach zu uns ins Schlafzimmer zu kommen, wie sie es in der Vergangenheit immer getan hat, ruft sie in einer unerträglichen Lautstärke nach Mama und bewegt sich keinen Zentimeter aus dem Bett.

Mama (Pause), Maama (Pause), Maaama (Pause), Maaaaaaaaaaaaaamaimage2

Bei uns im Schlafzimmer spielt sich dann folgendes ab: Beide Elternteile schlafen tief und fest. Der Papa wird meistens (vor mir) von dem Gebrüll aus dem Kinderzimmer wach, ABER anstatt aufzustehen und das Mädchen zu beruhigen oder den kleinen Brüllsack zu uns zu holen, teilt er mir erst mal freundlich mit, dass die Große nach MIR brüllt, äääh ruft meinte ich. Hm, denke ich mir, danke fürs wecken, aber was soll ich mit dieser Information jetzt anfangen? Ach ja, da fällt es mir wie Schuppen von den Augen, ICH bin ja die Mama, also muss ICH ja auch aufstehen und das Kind beruhigen, oder zu uns holen. (hätte ich ja auch mal von alleine drauf kommen können ;)). Danke an meinen liebsten Ehegatten, dass er mich stets weckt, wenn die Kinder nach mir rufen. Ohne meinen Mann, würde ich das Gebrüll wahrscheinlich verschlafen :D.

Dabei hoffe ich doch immer sooooooo sehr das der Papa einfach aufsteht, das Mädchen holt und leise wieder zurück kommt und ich von dem ganzem TamTam nichts mitbekomme. Pustekuchen, selbst wenn der Papa aufsteht, verlangt das Mädchen tatsächlich nach mir und wehe ich komme nicht rüber, da wird es dann richtig laut und die Rufe nach Mama enden in Gebrüll, kombiniert mit Schluchzen und dicken Tränen. Ok, ob nun wegen einem Kind Nachts aufstehen, oder wegen beiden Mädchen, macht ja irgendwie keinen Unterschied (nur die Augenringe sind am Morgen danach dunkler als sonst ^^). Also hole ich schließlich das Mädchen samt Decke, Kissen und ALLEN dazugehörigen Kuscheltieren! Ja, ALLE und wehe ich vergesse eins, dann muss ich zurück, da das Mädchen sonst keine Ruhe findet und nicht einschlafen kann.

Liegt das Kind dann in unserer goldenen Mitte,umzingelt von ihren Plüschfreunden, und wir großes Glück haben, dann schläft es auch gleich weiter. (Natürlich checkt es vorher nochmal, ob die Mama auch wirklich alle Utensilien aus ihrem Bett mit ins Elternbett gebracht hat).

Sollten dem großen Mädchen nicht gleich die Augen zufallen dann überlegt es sich spontan uns noch etwas wichtiges mitzuteilen, oder Wieso? Weshalb? Warum? mit uns zu spielen. Auf die Frage, ob man Luft essen kann bekam sie nur die eine Antwort von mir: “Mach deine Augen zu und schlaf weiter”! Gute Nacht!

Habt es fein!

Eure Dani

Böse Mama!

Ja, ja, wenn es nicht immer nach dem kleinen Kopf des großen Mädchens geht, dann fliegen auch mal die Fetzen…, oder Türen. Mama ich will dies, Mama ich will das, Mama räum mein Zimmer auf (Hallo?), Mama ich will was essen. Ich höre ganz oft nur noch ich will, ich will, ich will. Das kleine Zauberwort verirrt sich leider nur sehr selten im Mund meiner Großen und wird nur dann verwendet, wenn die Mama freundlich darauf hinweist das irgendwas fehlt. Und wird ein “Wunsch” mal nicht erfüllt, oder von den kleinen süßen braunen Rehaugen abgelesen, dann bin ich auch mal die “böse Mama” und nicht mehr ihre Freundin wie sie immer zu sagen pflegt.

Manchmal fragt man sich warum Kinder so sind wie sie sind. Verwöhnt man die Kleinen zu sehr (zugegeben, dass machen wir aber auch sehr gerne ;)), oder gehört dieses Benehmen zum natürlichen Entwicklungsprozess dazu?! Grundsätzlich können wir uns ja nicht beschweren. Das große Mädchen ist im Großen und Ganzen ne ganz Liebe :D. Verkuschelt, verrückt und eigentlich vollkommen, aber diese “Aussetzer”, wegen nix und wieder nix, sind schon kurios und stellen uns Eltern manchmal vor ein Rätsel.

Zum Beispiel wollte das große Mädchen neulich Morgen einen Kaugummi. Gleich nach dem Zähne putzen versteht sich und dann auch noch so ein süßes Ding, was nach 3 min auch noch den Geschmack verliert. Natürlich haben wir das verneint und sind mit unserem das macht die Zähne kaputt Gefasel auf taube Ohren gestoßen, denn plötzlich wollte das Mädchen auch nicht mehr in den Kindergarten, hat Rotz und Wasser geheult, sich auf den Boden gelegt (wegen einem KAUGUMMI) und sich anschließend in ihrem Zimmer verkrochen. Puh, ein schöner Start in den Tag sieht anders aus, aber wir versuchen cool zu bleiben und den Wahnsinn mit Humor zu nehmen.

Oder Abends im Bett. Da wird eben noch 100x die Mama gerufen. Ich will was trinken (hat vor 5 min erst ein halbes Glas geleert), ich finde mein Plüschtier nicht (sie liegt drauf), mein Kissen ist weg (hat es mit Absicht hinter das Bett gesteckt, wo ich ohne großes Tamtam natürlich nicht hinkomme, da ich erst das Bett verrücken müsste), oder sie überlegt sich kurz vor 21 Uhr doch noch mal ihr großes Geschäft zu erledigen. Und dann immer dieses “Mama was macht ihr gerade in der Stube?” oder “Esst ihr etwa was Süßes”? NEIN, wie kommt sie denn dadrauf, nach dem Abendbrot gibt es doch nichts mehr Süßes :D. Und nach 100x von der Couch aufstehen und ins Kinderzimmer rennen, ist man selber schon total genervt und müde und möchte sich am liebsten gleich mit ins Bett legen und schlafen. Diverse Filme und Serien müssen so permanent unterbrochen werden und man kann sich schon gar nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren, weil man genau weiß, dass das Kind gleich wieder ruft. Theoretisch kann man sich nach dem zu Bett bringen des großen Mädchens direkt vor der Kinderzimmertür platzieren, da man ja eh aller 2 min gerufen wird. Ach ja, und wehe man kommt nicht wenn man gerufen wird, denn das Kind ist sehr ausdauernd wenn es darum geht, dass es Mama und Papa unbedingt noch etwas sehr wichtiges! sagen will. Sonst wird nämlich, was auch sonst, GEHEULT. Ja, das können Kinder sehr gut um ihren Willen durchzusetzen. Aber irgendwie lieben wir die kleinen Nervensägen doch über alles und früher, oder später können wir (hoffentlich) drüber lachen :D.

So, das wars für heute. Habt es fein!

Eure Dani

Geschwisterliebe

Hach, ich bin so verliebt in meine zwei Mädels. Seit ein paar Tagen überschüttet das große Mädchen das Babymädchen mit Liebeserklärungen, knuddelt und kusselt sie ganz viel. Vorausgesetzt das Babymädchen hat keine feuchten Hände vom “ich stecke meine ganze Faust in den Mund”, oder volle Windeln. Weil das findet die große Schwester alles andere als schön, denn stinkende und sabbernde Babys sind nicht so ihr Ding :D. Nichts desto trotz liebt sie ihren kleinen Igel von Tag zu Tag mehr und es ist einfach schön anzusehen, wie liebevoll sie mit ihr umgeht und in alle ihre Aktivitäten mit integriert. Ich sag mal so, solange das Babymädchen nur sinnlos rumliegt, ein paar witzige Geräusche von sich gibt und sich nicht wehren kann, wäre sie auch meine liebste Schwester auf der ganzen Welt ;). Aber wenn wir dann aktiv werden und die mühevoll aufgebauten Prinzessinnen Schlösser der großen Schwester einreißen, dann bin ich gespannt, ob es immer noch ihre Lieblingsschwester ist, oder die Kleine vielleicht einfach vor die Tür gesetzt wird ^^. Es bleibt spannend!

Bis bald, eure Dani!

Krümel & Co

Mit Kindern im Haus kommt es unweigerlich auch zu einem erhöhten Krümelrisiko und ich HASSE Krümel. Als Ordnungsfanatiker muss man erst einmal lernen damit umzugehen, um nicht bei jedem Krümel was auf den Boden fällt den Staubsauger rauszuholen.

Zudem fällt bei uns mindestens einmal am Tag ein Becher voll mit Wasser, Tee oder Milch um. Ausnahmslos jeden Tag! Keine Ahnung wo das Kind seine Augen hat, aber ich glaube nicht vorne, denn so blind kann man gar nicht sein, dass man den vollen Becher vor seiner Nase nicht sieht. Antwort vom Kind:” Ups, war keine Absicht und ist doch nicht so schlimm”. DOCH ist es und du mein liebes Kind musst die Sauerei ja auch nicht wegmachen und das es tatsächlich keine Absicht ist, jeden Tag einen Becher umzuwerfen, daran zweifle ich langsam. Wahrscheinlich stellt das Kind unsere Geduld auf die Probe und guckt wie lange wir dieses Spiel noch mitspielen.

Und dann sind da noch diese Knetkrümel, die sich so herrlich auf dem Teppich festtreten und Schnipsel von zerschnittenen Zeitschriften, Blättern und anderen Dingen, denn unser Kind schneidet wahnsinnig gerne “aus” und knetet was das Zeug hält. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, aber wenns ans aufräumen geht, dann geht es ihr plötzlich gar nicht gut, oder sie ist viel zu schwach zum aufräumen. Zusätzlich werfen wir uns natürlich noch auf den Boden um das ganze noch etwas theatralisch aussehen zu lassen. Sollte ich auch mal probieren, nachdem ich für die ganze Familie gekocht habe und die Küche wieder auf Vordermann gebracht werden muss ;).

Da kann meine Familie wirklich von Glück reden, dass ich so ein Saubermann bin und am Ende die Mama das Chaos beseitigt, denn sonst würde ich täglich in Ohnmacht fallen, wenn ich vor lauter Spielzeug nicht mehr ins Kinderzimmer komme, oder mich die dreckigen Teller in der Küche anlachen.

Naja, ein bisschen entspannter bin ich seit der Geburt unserer Tochter schon geworden, aber dennoch ist Unordnung ein Fremdwort für mich. So fremd, das ich früher die Kinderzimmer meiner Freundinnen aufgeräumt habe :D.

So, dass wars erst mal für heute. Bis bald ihr Lieben!

Eure Dani

 

Freizeit

Was ist das eigentlich? Brauch ich das?

Nun, mit 2 Kindern halten sich Freizeitaktivitäten in Grenzen und die Abende, oder Tage im Jahr, die man mal für sich und/oder seinen Partner hat kann man an zwei Händen abzählen (vielleicht auch ein bisschen mehr), ABER mich stört das ganz und gar nicht. Schließlich haben wir uns dafür entschieden Kinder in diese verrückte Welt zu setzen und für sie zu sorgen, bis…ja bis wann eigentlich ;)?!

Meine Familie ist mein Ein und Alles. Ich liebe sie bis zum Mond und wieder zurück und ich verbringe wahnsinnig gerne und viel Zeit mit ihnen und daheim, umgeben von meinen Liebsten, fühle ich mich einfach Pudelwohl.

Natürlich ist das Leben mit Kindern kein Ponyhof und sie können einem auch gehörig auf die Nerven gehen :D, aber das gehört dazu und mit der Zeit lernt man auch damit umzugehen.

Prinzipiell können wir uns aber glaube ich nicht beschweren, denn ich bin die Ruhe in Person (“Wusa”) und das wiederum überträgt sich m.E. auch auf die Kids (manchmal).

Dennoch braucht man ab und an mal Zeit für sich, für seine Freunde und natürlich für seinen Partner, denn die Zweisamkeit bleibt oftmals auf der Strecke. Und so ist die Mama gestern mal wieder mit lieben Freunden ausgegangen (Ja, leider ohne meinen Mann, denn der war aufgrund einer bösen Erkältung verhindert :()und hat Konzertluft geschnuppert. Naja, kein richtiges Konzert, aber sowas ähnliches ;). Auf jeden Fall haben wir gesungen, getanzt und gelacht und es fühlte sich gut an, bis mich eine Nachricht von meinem Mann erreichte, dass er nun ins Bett geht und ich an unser Igelbaby denken soll ^^. Da wollte auch ich plötzlich ganz schnell nach hause um für das Babymädchen da zu sein, wenn es wach wird. Und es ist immer wieder ein tolles Gefühl zu wissen, wenn man heim kommt, warten drei wunderbare Menschen auf einen. Und deshalb verbringe ich meine Freizeit am liebsten mit meiner Familie!

Elternfreuden

Ja, wir sind im August letzten Jahres noch einmal Eltern eines kleinen “Igelmädchens” geworden.

Den Spitznamen hat mein Göttergatte unserem Baby verliehen, da ihre drei Haare abstehen wie bei einem kleinen Igel ^^.

Und nun meistern wir den Alltag mit zwei Mädchen und genießen unser Familienglück in vollen Zügen. Vor allem der Papa. Welcher Mann kann von sich schon behaupten, dass er 3 Weiber daheim hat.

LundM

So ein Baby ist schon was feines. Volle Windeln, vollgesabberte Kleidung, schlaflose Nächte (obwohl, da können wir uns nicht wirklich beschweren), schmusen, kusseln, knuddeln & den Igel aufwachsen sehen. Hach ja, man vergisst viel zu schnell wie schön das alles ist und doch freut man sich auch auf die Zeit, wo die lieben Kleinen selbstständig werden. So mit alleine anziehen, auf den Topf gehen, alleine essen, trinken, schlafen usw. Ok, das dauert alles noch ein bisschen, aber als zweifach Mama weiß man ja nun, dass jede Phase irgendwann mal endet und das Blatt sich stets zum Guten wendet und eine neue Phase kommt ;).

Und dann ist da noch dieses kleine Schwester große Schwester Ding. Unser Knubbi (fragt mich nicht wie wir, auf diesen Spitznamen gekommen sind), ist mit ihren 4 Jahren eine tolle große Schwester und liebt die Kleine über alles, ABER fordert unsere volle Aufmerksamkeit und dreht seit der Geburt des Igels gerne und oft mal am Rad. Zur Freude der Eltern…NICHT, denn fragen wir uns manchmal wo unser Mädchen ihre Energie hernimmt und vor allem, wo sie ihre Ohren gelassen hat. Mama an Knubbi, hörst du mich??? Böse kann man ihr jedoch meistens gar nicht sein, da man es ein Stück weit auch verstehen kann. Vier Jahre war sie unsere Prinzessin auf der Erbse und (fast) alles drehte sich nur um sie und auf einmal ist dieses kleine, stinkende, laute und sabbernde Ding da und die Eltern benehmen sich so komisch und sprechen ganz merkwürdig. Da wurden wir auch mal gefragt, wann der Igel wieder geht bzw. wie lange sie noch bei uns wohnt :D. Mittlerweile hat unsere Große jedoch verstanden, dass sie bis auf unbestimmte Zeit eine Mitbewohnerin haben wird. Und dazu noch eine ganz bezaubernde.

Unsere 2 Mädchen sind wirklich ganz entzückend und das Babymädchen die Ruhe selbst. Wenn sie nicht gerade hungrig ist, oder schlafen möchte, dann wird ein Dauergrinsen aufgesetzt und rumgegluckst was das Zeug hält. Wir hoffen mal, dass sie so eine Frohnatur bleibt. Bei den Eltern, würde es mich nicht wundern ;).

Bis bald ihr Lieben und Danke fürs lesen!

Eure Dani